Kinderstadt »Halle an Salle« 2027 – »Zukunftskunst«
2027 feiert die Kinderstadt »Halle an Salle« 25-jähriges Jubiläum und ein Vierteljahrhundert gelebte Kinderrechte, gelebte Demokratie und gelebte Utopie! Vom 11. Juni bis 17. Juli 2027 öffnet das beliebte Stadtspiel zum 13. Mal seine Tore auf der Peißnitzinsel. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren übernehmen hier erneut das Kommando und sind natürlich auch im Vorfeld beteiligt, ihre Ideen einzubringen und in die Tat umzusetzen.
Das Jubiläumsjahr steht ganz im Zeichen der »Zukunftskunst«: Wie kann uns künstlerische Praxis dabei helfen, eine sich stetig verändernde Welt neu zu betrachten, Möglichkeiten zu entwerfen und Zukunft mutig mitzugestalten? Ob beim Experimentieren mit neuen Materialien, Techniken oder Ausdrucksformen – Kunst schafft Raum, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, mit Ungewissheit umzugehen, Fehler als Chance zu begreifen und Selbstwirksamkeit zu erfahren.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch diesmal wieder Gelegenheit, bekannte und unbekannte Berufe auszuprobieren, neue zu erfinden, eigene Projekte umzusetzen, politische Erfahrungen zu sammeln und auf vielfältige Weise zu erforschen, was eine Stadt und ihre Gemeinschaft braucht.
Unter dem Punkt Aktuell unserer Homepage und über unsere Kanäle (Facebook, Instagram, YouTube) halten wir auf dem Laufenden.
Die Kinderstadt »Halle an Salle« ist ein Kooperationsprojekt der Bühnen Halle / Sparte Thalia Theater und des Kinderstadt Halle e.V.
Whoop! Whoop!
Hier ist der Film zur
Kinderstadt 2025.
Viel Spaß beim Schauen!
Die Idee der Kinderstadt:
Kinderstädte in verschiedenen Formen gibt es auf der ganzen Welt. Die ersten Ideen zu Kinderstädten in Deutschland gab es bereits in den 1930er Jahren und 1979 wurde in München die erste Kinderstadt „Mini-München“ eröffnet. Inzwischen fanden deutschlandweit etwa 80 Kinderstädte an unterschiedlichen Orten statt.
Das Spielprinzip einer Kinderstadt ist überall ähnlich:
Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Berufszweige können Handwerk, Handel, Behörden, Medien, Kultur und Freizeit sein. So arbeiten Kinder etwa im Meldeamt, im Rathaus, im Restaurant oder in Werkstätten und können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen. Nicht alle Berufe sind vorgegeben, denn die Kinderstadt soll Experimentierfeld und Projektionsfläche von Ideen und Wünschen ihrer Bewohner*innen sein, ein Ort der Möglichkeiten.
Die Kinder sind von Anfang an beteiligt. Der Kinderrat bereitet die Kinderstadt inhaltlich vor. Dies bietet den Kindern die Möglichkeit, Projektwünsche zu äußern und einzelne Entscheidungen zu beeinflussen. Über den Kinderrat hinaus gibt es mobile Workshops sowie Ferienworkshops für Schulklassen und Hortgruppen.
Die Kinderstadt mit täglich circa 500 Kindern funktioniert nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter, nach denen immer wieder neu gesucht wird: Kooperationspartner*innen, Spender*innen und Helfer*innen. Und um dies alles umzusetzen, arbeitet ein Team für das Gelingen der Kinderstadt zusammen an der Vorbereitung. Jedes Teammitglied verantwortet dabei thematische Schwerpunkte.
NEWS
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